Was ist ….?

Hatha Yoga

Wenn heute Yoga praktiziert wird, bezieht es sich hauptsächlich auf das körperbetonte, dynamische Yoga – eigentlich schlicht Hatha Yoga genannt.  Oft wird Yoga auf ein rein physisches Modell beschränkt. Heute in der medialen Welt ist alles viel zu schnell. Wir sind überstimuliert. Im Yoga möchten wir eine Verlangsamung erreichen, den Körper ruhig werden zu lassen. Für unsere Sinne bedeutet das eine Entschleunigung. Auch in der Natur verläuft nichts schnell, es geht um Rhythmen und Prozesse. Durch Yoga sollten wir zuerst einmal den Geist zur Ruhe bringen, lernen zu beobachten, Energie zu konservieren und nach innen zu richten. Regelmässig angewandt, entwickelt sich eine wachsende Fähigkeit, mit dem eigenen Körper besser umzugehen und ihn besser wahrzunehmen. Unsere Begrenzungen an Beweglichkeit und Kraft wird sich so allmählich ausdehnen.

Yin Yoga

Yin Yoga stellt den gewebefreundlichsten Ansatz dar, weil er viel Wert auf das muskuläre Bindegewebe – auch Faszien genannt – legt. Yin Yoga Stellungen üben eine konstante Dehnung aus und regenerieren das Bindegewebe, aus dem unsere Gelenke gebaut sind. Um gesund und elastisch zu bleiben, sollte unsere Gewebe regelmässig gedehnt werden. Denn natürlicherweise hat es die Tendenz, sich zusammenzuziehen und mit dem Älterwerden weniger wasserreich und dehnbar zu werden. Wesentlicher als eine möglichst starke Dehnung ist die Wahrnehmung von dem was innerlich abläuft. Gemeint ist das nicht – reaktive Beobachten von allen Reaktionen, die im Körper, in den Gefühlen, im Atem und Geist bei der Ausführung der Übungen auftreten sowie das innere Arbeiten damit. Anders ausgedrückt: wir schaffen einen inneren Übungsraum, in dem wir, alles was abläuft entspannt beobachten. Die meditative, nach innen gerichtete Aufmerksamkeit lässt uns feinste Veränderungen und innere Prozesse im Körper, Geist, Atem, in den Emotionen entspannt wahrnehmen ohne darauf zu reagieren.

Thai Yoga Massage

Wenn die Energieleitungen blockiert werden und der Fluss von Prana unterbrochen wird, führt dies zu Störungen und Ungleichgewichten im gesamten System. In der Thai-Yoga-Massage werden die Energielinien, durch Druck und passive Dehnungen stimuliert, um einen freien Energiefluss durch den ganzen Körper aufrechtzuerhalten.

Neben der Dehnung und Straffung der Muskeln verbessert die Thai-Yoga-Massage die Durchblutung, löst Muskelverspannungen und Krämpfe, beschleunigt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und balanciert den Körper energetisch, wodurch ein ruhiger Geisteszustand erreicht wird. Diese Praxis bietet dem Empfänger sowohl eine körperliche als auch eine energetische Massage.

Eine thailändische Yogamassage beinhaltet auch Kampfkunstbewegungen, rhythmische Bewegungen, sanfte Dehnung und Atemarbeit, wodurch ein langsamer, fließender „Tanz“ um und mit dem Körper des Empfängers entsteht.